Die Wirkung im Detail

Klangarbeit nach Benrdek mit den Tao-Tönen

Individuelle Wirksamkeit

Eine Sitzung spielt sich bei jeder Person etwas unterschidlich ab, auf einem gewissen Spektrum. Unten habe ich sozusagen eine Idealsitzung aus vielen verschiedenen Sitzungen zusammengefasst, um ihnen die Wirkung näher zu bringen.

 

Unterschiedliche Sensibilität und Empfangsbereitschaft

Bei manchen, sensiblen Menschen wird es tatsächlich so erlebt, wie unten geschildert, oder sogar noch detailreicher, spezifischer und subtiler. Das sind zum Beispiel Tänzer, Musiker oder Eurhythmistinnen, die viel mit Musik zu tun haben und die sich eine erhöhte Empfänglichkeit und Sensibilität dem Körper und der inneren Welt gegenüber erarbeitet haben und das Erlebte auch verbalisieren können.

  

Die Wirkung im Durchschnitt

In den meisten Fällen sind vorerst "nur" bestimmte Aspekte und Elemente des Wirkungsspektrums vorhanden, bzw. werden diese bewußt erlebt. Jene  durch die Klänge und Schwingungen geweckter archaischer Urzustand ("Paradieszustand") wird individuell erlebt, die Dominanz bestimmter Aspekte ist von der Person, deren aktuellen Zustand, Verfassung, Sensibilität, Bewusstseinsgrad, usw. abhängig. Später, im Laufe der weiteren Sitzungen kommen dann immer weitere Aspekte dazu, das Erleben und die Wirkung erweitert und vertieft sich.

 

Erstsitzung, Sitzungsblocks, längere Arbeit

Daher ist die erste Sitzung im Grunde ein Herantasten und Kennenlernen, wenn auch, in individuellen Fällen, bereits eine einzige Sitzung enorm viel Bewirken kann. Eine Sitzungsreihe von 4-5 Sitzungen in Wochenrhythmus erwies sich als ein guter und Fruchtbarer Enführungsblock. (Es entspricht etwa einen Mondzyklus, dementsprechend den Seelenaspekt in uns.)

So eine Sitzungseinheit kann zu deutlich erlebbaren Durchbrüchen und Verbesserungen führen. Danach kann man eine längere Pause einlegen und den Faden später wieder aufnehmen, oder die Arbeit, diesmal noch vertieften, fortsetzen.

Manchmal arbeiten wir an bestimmten Themen durch einen längeren Zeitraum hindurch, ein Wochenrhythmus ist kein muss, aber eine rhythmische Regelmäßigkeit ist immer von Vorteil.

Kinder und Jugendliche -Schwangerschaft

Auch mit Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen arbeite ich sehr gerne, es überrascht immer, gerade bei Teenagern, wie empfänglich auch sie doch sind bei dieser vermeintlich "uncoolen" Methode. 

Meine eigene Kinder habe ich etwa ab 3-4 Jahren schon bespielt und sie liebten es!  Je kleiner das Kind, umso weniger braucht es, also die Sitzugen verkürzen sich (da werden natürlich die Sitzungskosten dementsprechend angepasst.)

 

Mutter und Kind gleichzeitig

Mit der gleichzeitiger Bespielung habe ich sehr gute Erfahrungen: beide, Mutter und Kind kommen gleichzeitig zur Ruhe, es ist ein Gemeinsames Erlebnis, das Eltern-Kind Band wird gestärkt, die Beziehungensdynamik beruhigt. Auch mit Kindern/Jugendlichen auf dem autistischen Spektrum habe

ich gute Ergebnisse (diese Version der Tao-Klangreihe geht sogar auf den musiktherapeutischen Ansatz mit autistischen Kindern im heilpädagpgischen Bwreich zurück.)

 

Während der Schwangerschaft 

kann die Klangsitzung enorm viel Gutes bewirken: die (werdende) Mütter berichten von einer vertieften Wahrnehmung und Kommunikation mit dem Fötus oder der Seele des Ungeborenen, eine erhöhte Entspannung, Ruhe, Harmonie und Sorglosigkeit. (Jene Stresslösende Wirkung bestätigt auch die große Klinische Studie an der Universitätsklinik Helsinki, siehe Forschung.)

Aus diesen Gründen wird die Tao-Leier, mit der wir auch arbeiten, auch an Geburtsvorbereitungs -und Entbindungskliniken verwendet.

Eine ideelle Sitzung

Bequeme Ruhelage

Sie liegen an der Klangliege mit geschlossenen Augen, und vielleicht sind Sie schon vor dem Spielbevor auch nur ein Ton ertönt, bereits angenehm berührt. Es ist eine Vorfreude des tiefen Loslassenseines Nach-Hause-Ankommens, aber darüberhinaus: es findet bereits ein Energetischer Austausch statt, oft wahrnehmbar schon vor dem eigentlichen Spielbeginn.

 

Vorbereitung

Sie sind normal bekleidet, am Besten legere und bequem, ohne Schuhen, aber mit Fußbedeckung (Strümpfen oder dünneren Socken). Auch ohne störenden, beengenden Gegenständen, wie Gurt, Armband(Uhr), usw., das Handy im Flugzeugmodus. Wir richten alles so ein, daß Sie bequem liegen und am besten entspannen können. Sie atmen einige Male tief durch und lassen dabei den Alltag hinter sich, stimmen sich auf die Sitzung ein.

 

Spielbeginn

Als das Spiel beginnt, von der Fußsohle her, nehmen Sie warme Wellen wahr, ganz aus  der ferne kommend, immer weiter nach oben strömend. Wie Wellen des Weltenozeans, die Sie immer mehr und immer tiefer durchspülen, erfassen und durchdringen

Diese warme Wellen durchströmen Ihre Beine, Ihre Arme und Hände bis in die Fingerspitzen, Ihren Rumpf, bis in den Kopf und hinaus in den weiten Raum durch den Scheitel.

Sie gleiten sanft in einen anderen Bewußstseinszustand, Sie nehmen sich, Ihren Körper anders wahr, es kommt alles immer mehr ins Fließen, Sie erleben das Flüßige, das Wässrige lebhaft in sich, alles hebt sich in das Leiche, dehnt sich, wird weiter, luftige, geräumiger.

Sie fühlen sich umhüllt und geborgen, immer freier und beweglicher.

Es ist aber dennoch kein Auflösen, es findet sich ein neues Gleichgewicht, ein Wohl-Sein-Zustand: 

es ist wach, es ist belebt, es ist leicht, wie langst vergessener „Urzustand“ mutet es an, wie eine Erinnerung an uralt Seinzustände.

Am Besten möchten Sie noch lange-lange so verweilen, es fühlt sich wie ein Heimkommen an, ein Heimkommen bei sich selbst und in der Welt.

Die Welt, der Kosmos und Sie befinden sich in einem mühelosem Harmonie, Sie fühlen sich merkwürdigerweise in beidem gleichzeitig, eben: Sie fühlen sich "ganz".

Die Weite wird auch seelische Weite: Sie sind jetzt mit Ihrem tieferen, ja höherem Selbst verbunden, es tauchen Impulse, Inspirationen auf, vielleicht, was Sie immer schon machen wollten, oder etwas, wofür Sie sich nicht entscheiden konnten, das Wesentliche scheidet sich vom Unwesentlichem.

 

Nachklang und Ruhephase

Nach dem die Klänge aufgehört haben, liegen Sie noch eine Weile und genießen Sie die Nachwirkung: es ist, wie wenn das Spiel noch andauern würde: rhythmisch und warm strömt es in Ihnen, wellenförmig, umhüllend und wohltuend. Ihr Körper ist schwer und entspannt, Ihr Geist is wach und wolkenlos.

Nach dem „Aufwachen“ besprechen wir noch kurz das Erlebte: oft wird ganz Wichtiges da ausformuliert, ins Worte gegossen und dieses Aussprechen und Teilen ist oft sehr wichtig. Nicht selten ist dieses abschliessende Gespräch ein ganz wesentlicher Bestandteil der Sitzung. 

Aufatmen

Im Laufe der Sitzung kommt es zu kleineren oder größeren  Seufzer des Klienten: es sind wie Zwiebelschalen der Entspannung,  immer tiefer, immer ruhiger wird der Atem, die Anspannung des Alltags löst sich stufenweise auf, die Harmonie der Rhythmen setzt sich ein.

Wir wissen, wie wichtig  der Tiefschalf ist und darin enthaltene ca.15-Minütige sogenannte REM-Phasen sogar lebenswichtig: da erfolgt nämlich der Großteil der physiologischen Regeneration im Körper, so auch im Nervensystem. 

In diesen kurzen Zeitspannen nehmen die zwei wichtigsten Körperrythmen, Herzschlag und Atem, ein ganz bestimmtes Verhältnis ein: 4 Herzschäge auf ein Atemzyklus.

 

Tiefschlaf bei (beinahem) Wachbewusstsein 

Schon die erste Pilotstudie hat dies deutlich gezeigt: die Wirkung der Tao-Klangbehandlung ähnelt einer Tiefachlafphase, nicht nur während dem Spiel (Behandlung) sondern sogar danach, in der Nachruhe-Phase. Rhythmisch, wellenartig kehren jene Tiefschlafähnliche Verhältnisse zurück: Aufatmen im tiefsten Sinne des Wortes. 

 

Dies ist auch der Grund, warum so eine Klangsitzung so enorm erholsam, auch aber befreiend erlebt wird.

Zur Ruhe kommen

Im Zen yBuddhismus gibt es ein konkretes Meditationsziel: erreichen, daß die Gedanken, wie Wolken im Bewusstsein vorbeiziehen. Diese werden zwar genau wahrgenommen, ohne aber ein Einwirken Zutun, Wille oder innere Regung. Und exakt genau das wird von Klienten beschrieben, manchmal sogar mit diesem exakten Bild -und nein, die sind keine Zen-BuddhistInnen.

Eine aktive Ruhe kehrt ein, eine mit viel Inhalt und viel inneres Geschehen, ohne aber den üblichen Sympathie/Anthipathie-Reaktionen, die wir sonst haben, ohne dem ständigen mentalen "Geräusch", die wir im Alltagsbewusstsein ständig haben. Wie eine Art natürliche Erhabenheit kann diese Ruhe beschrieben werden: eine lebendige innere Gelassenheit.

Das Herz öffnen -Träume, rote Fäden und das Schicksal

Das Herz ist unser Schicksalsorgan. 

Wie auf einer Festplatte sind da hineingeschrieben unsere Taten, unsere Vergangenheit, auch aus unseren früheren Verkörperungen.

All unsere "Träume", all die "roten Fäden" unseres Schicksals führen dorthin, all unsere Lebensträume und Lebensinpulse, die wir in uns tragen, die uns von innen bestimmen, daher ist das Herz gleichzeitig such unser Zukunftsorgan.

 

All das ist ist im Herz hineingepresst und komprimiert, ja begraben.

Mit Hilfe der Tao-Töne  kann unser Hauptorgan, das Herz sanft geweckt werden, gelockert und gelöst, fragend angesprochen.

 

Die Sitzungen als Kathalysator

Ich verstehe meine Arbeit auch als biographischer Katalysator: in entscheidenden Augenblicken oder Wendepunkten des Lebens Orientierungshilfe zu leisten,  den sanften Anstoß zu geben.

 

Träume wohnen im Herz

-oft eben vergessen, begraben oder aufgegeben, die mahen den Essenz von uns aus, verbinden uns mit unserem Potential, die sind traumhaft, weil ja noch nicht ganz definiert und herausdifferenziert. Daran kann man mit diesen besonderen Schwingungen und den anschließenden Gesprächen sehr schön arbeiten. Im Märchen muss man nur die alte Öllampe ordentlich reinigen und Polieren und gleich kommt heraus die große, dienende Gestalt...

 

Rote Fäden des Schicksals,

bestimmende Lebensmotive tauchen sehr oft infolge der Sitzungen auf: Kindheit-oder Jugenderlebnisse, schöne oder dramatische Momente, jedenfalls aber markante, bestimmende Lebensereignisse ("peak experiences = Gipfelerlebnisse", oder imagiative Bilder, die bildhaft Wichtiges Zusammenfassen. Mit diesen zutiefst persönlichen und individuellen Themen, können wir dann weiterarbeiten mit Hilfe von Imagination und Atemübungen während dem Spiel.

 

Auch aber an karmischen Fragen

kann man da behutsam herantasten: weniger so: "wer war ich in meinem früherem Leben?" -das ist eigentlich wenig hilfreich, sondern: "diese oder jene Sachen beschäftigen mich,  diese und jene Themen sind bei mir vorherrschend, die ich aus meinem jetzigen Leben nicht (ganz) ableiten und verstehen kann, die ich besser näher anschauen und angehen möchte." So eine Fragestellung ist lebenspraktisch und daran können wir fruchtbar anknüpfen.

 

Und so kann die Arbeit mit mir  auch in diese Richtung gehen und in eine erweiterte Biographiearbeit münden, die über die einzelnen Verkörperung hinausgeht. All das ist natürlich nur in bestimmten Fällen sinnvoll und möglich, in den meisten Fällen reicht es schon aus, die rote Fäden des Schicksals herauszuschälen und damit zu arbeiten, selbst, wenn man diese "nur Träume" nennt.

Energie tanken

Jene oben beschriebene Tiefenentspannung bewirkt eben das, was ein Schlaf bewirkt aber sogar mehr: es ist, wie ein  belebender Urzustand, ein Jungbrunnen, in dem man hineintaucht, es kommt alles innerlich wieder ins Fließen, energetische blokaden können  sich lösen, die man sogar noch Tagelang na der Sitzung deutlich spürt: warmes Strömen hin -und her in den vorher beeinträchtigen Gliedmaßen beispielsweise.

Man hat einen deutlich erholsameren Schlaf und braucht davon weniger, ist fitter den ganzen Tag. Das energetische (feinstoffliche) System, die Elemente in uns mit den vier Ätherarten werden ausgeglichen und ins Fließen gebracht.

In die Gänge kommen

In Kliniken werden die Tao-Schwingungen (die spezielle  Tao-Klangreihe vibroakustisch angewandt) oft intern verschrieben  also als klinische Intervention  Maßnahme und Behandlung, wenn nichts mehr greift, das Patient stagniert, trotz besten Bemühungen keine deutliche Verbesserung eintritt. Dann bewirkt manchmal schon eine einzige Sitzung mit der Tao-Klangliege, kombiniert mit der Tao-Leier eine "Wunder": es gibt eine Wende, die Medikamente und medizinische Maßnahmen greifen wieder, ein Momentum Richtung Verbesserung entsteht.